Grundsatzprogramm VKP

Vorwort

http://www.facebook.com/groups/vereint/    (Grundlagendiskussion und Programm, Statut, Wahlprogramm)

 

Gesamtausgabe (Druckversion der Gründungsdokumente)

https://www.facebook.com/groups/vereint/447420592020846/

Teil I,           Teil II,     Teil III ……. Statut

Grundsatzprogramm der VKP

Vorwort

Die Gründungsmitglieder und mit dem Tage der Gründung der „Vereinigenden Kommunistischen Partei“ (VKP) ihre Mitglieder erklären sich mit diesem Grundsatzprogramm zu ihrer Verantwortung, stellen Positionen ihres Beitrages zur Diskussion und machen deutlich, wie sie für das Verständnis der Gestaltung und den möglichen revolutionären Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Macht- und Eigentumsverhältnisse werben wollen.

Mit dem Dokument wird auch klar, das wir auch die Ergebnisse von einer zwei-jährigen intensiven Internetdiskussion und einigen persönlichen Aussprachen mit einfließen lassen.

In der Gründungsurkunde der „Vereinigenden Kommunistischen Partei“ (VKP) vom 10.November 2012, die eine wachsende Zahl von Gleichgesinnten bereits unterzeichnet haben, wird erklärt:

„Es soll das Ziel sein, durch konkrete Diskussionen und Besprechungen mit Interessierten, die schrittweise Vereinigung Realität werden zu lassen.

Ziel ist daher:

Gestaltung von solchen Macht- und Eigentumsverhältnissen, die den Menschen zuerst mit all seinen Menschenrechten in den Mittelpunkt des Handelns stellt. Das ist weder unter kapitalistischen noch unter imperialistischen Machtverhältnissen möglich: Errichtung einer neuen sozialistischen Gesellschaft. Gestaltung einer Demokratie des Volkes - an der alle Klassen und sozialen Schichten des Proletariats beteiligt werden müssen - und wo die Interessen der Klasse des Proletariats der wichtigste Maßstab der Entscheidungen sind. Die rechtlichen Grundlagen des Parlamentarismus sind auf revolutionäre Art und Weise systematisch umzugestalten. Antifaschismus / Antirassismus sind unumstößliche Aufgaben. Existenzsichernde Arbeit für ALLE, gemäß dem sozialistischen Leistungsprinzip. Frieden in Europa und in der Welt durch konsequente Abkehr von der imperialistischen Expansions-; Rüstungs- und Militärpolitik.“

Im folgenden Vorwort nehmen wir im Komplex zu folgenden drei Schwerpunkten Stellung:

  • Aus welchen Erfahrungen, Analysen und Erkenntnissen schöpfen wir unsere Positionen und Schlussfolgerungen.
  • Die marxistisch-leninistischen Grundlagen und praktischen Überlegungen der vereinigenden Aufgabenstellung.
  • Verantwortung übernehmen, als Teil der Klasse des Proletariats in Deutschland

Im 19., 20. und zum Teil im 21. Jahrhundert ist uns aus der Geschichte überliefert, erlebten und erleben die Völker und Menschen hierzulande und anderswo die brutale Lebensrealität: Dort wo sie wohnen, sich um ihre Familien sorgen, sich um die Grundlagen ihrer Existenzsicherung Gedanken machen und immer wieder gegen objektive und subjektive, individuelle und gesellschaftliche Hemmnisse ankämpfen – überall dort, sehen sie sich bewusst oder unbewusst mit der richtigen Aussage von Friedrich Engels konfrontiert, dass „… die ganze (bisherige – d.V.) Geschichte eine Geschichte von Klassenkämpfen gewesen ist, kämpfen zwischen ausgebeuteten und ausbeutenden, beherrschten und herrschenden Klassen auf verschiedenen Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung; dass dieser Kampf aber jetzt eine Stufe erreicht hat, wo die ausgebeutete und unterdrückte Klasse (das Proletariat) sich nicht mehr von der sie ausbeutenden und unterdrückenden Klasse (die Bourgeoisie) befreien kann, ohne zugleich die ganze Gesellschaft für immer von Ausbeutung, Unterdrückung und Klassenkämpfen zu befreien –„[1]. Diesen „Gedanken“[2] gilt es immer und immer wieder aufzugreifen, um klar zu stellen, welche große Klassen (Bourgeoisie und Proletarier) mit welchen Interessensgegensätzen sich überwiegend antagonistisch gegenüber stehen.

Basierend auf den Erfahrungen ihrer Entstehungsgeschichte und den damit verbundenen Interessen nach Expansion der Macht; der Konzentration und Mehrung von Profiten; des zum Teil diskriminierenden, mörderischen und undemokratischen Ausbaus und Nutzung der Macht bzw. Machtinstrumente der Bourgeoisie (Polizei; Armee, Medienapparat, Recht und Gesetz; des Missbrauchs kirchlicher Einrichtungen; der missbräuchlichen Nutzung des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes für Spionage und Überwachungsdienste u.v.a.m.) – basierend auf diesen zuvor genannten Erfahrungen und Möglichkeiten unternimmt diese Klasse auch heute alles, um ihre Machtpositionen zu erhalten und zu stabilisieren, um so aus der Krise des kapitalistischen und imperialistischen Gesellschaftssystems mit möglichst wenig „Schrammen“ des eigenen Machtsystems heraus zu kommen.[3]

Die von der Klasse „installierte“ Scheindemokratie trägt wesentlich dazu bei, dass die wirklichen „Fronten“ im Klassenkampf und im Kampf um die Lösung der grundsätzlichen Interessenskonflikte national und international überwiegend „verwaschen“ werden.

Das hat auch dazu beigetragen, dass es möglich war und noch ist, die kleinsten objektiven und subjektiven Interessenskonflikte innerhalb der Klasse des Proletariats zu nutzen, um einerseits die Verwirrung in der Klasse zu schüren und andererseits den organisierten Widerstand der Klasse destabilisieren zu können.

Wir betrachten die vielschichtige, demokratische und klassenbezogene politische und organisatorische Betätigung von Parteien, Vereinen, Gewerkschaften usw. als ein notwendiges „Maß“, um die Interessen der zahlenmäßig großen Klasse des Proletariats national und international sowie regional und kommunal dort vertreten zu können.

Hier ist es regelrecht ein „Gebot der Stunde“, dass die Klasse selbst darüber „wacht“; dass es keinen Kräften gelingen darf, hier „proletarische Lieder „ zu singen und an anderer Stelle sich in Wahrheit für die Stabilisierung der Macht der Bourgeoisie bestechen oder missbrauchen zu lassen. Die Geschichte kennt leider unendlich viele Beispiele, wo die Untergrabung dieser revolutionären Wachsamkeit Konterrevolutionen zur Wirkung kommen ließ, verheerende imperialistische Kriege immer und immer wieder vom „Zaune“ gebrochen werden, in dessen Folge Völkermord, die Untergrabung international anerkannter Menschenrechte und die Diskriminierung des proletarischen Gerechtigkeitsverständnisses auf verbrecherische Art und Weise bis in die Gegenwart nicht zu übersehen sind.

Wir überschreiben unser Programm mit dem Titel: Grundsatzprogramm der Vereinigenden Kommunistischen Partei (VKP)!

Wir, die deutschen Kommunisten, scheuen uns nicht, als Teil der Klasse wirkliche Alternativen für die „kleine“ ebenso wie für die „große“ Politik zu diskutieren und für den Klassenkampf ebenso wie für die Klärung von Tagesfragen vorzuschlagen.

Eines sollte aber Jedem bewusst sein, dass die Grundlagen und Bedingungen für eine wirkliche gerechte, friedliche Gesellschaftsordnung im konsequenten Klassenkampf erkämpft werden muß und diese weder als "Geschenk des Himmels" noch durch Reformen der bürgerlichen Machtverhältnisse zu erreichen sind.

Die Klasse des Proletariats, so unterschiedlich sich ihre sozial-politische und wirtschaftliche Situation auch darstellen lässt – die Klasse als Ganzes soll und muss die Kommunisten daran messen können, wie sie auch heute zu ihren objektiven Verpflichtungen stehen und diese wahrnehmen.

Im Manifest schrieben Marx und Engels aus gutem Grund im Kapitel II (Proletarier und Kommunisten) [4] :

„Sie (die Kommunisten – d.V.) haben keine von den Interessen des ganzen Proletariats getrennten Interessen. Sie stellen keine besonderen Prinzipien auf, wonach sie die proletarische Bewegung modeln wollen. Die Kommunisten unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Parteien nur dadurch, dass sie einerseits in den verschiedenen nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, von der Nationalität unabhängigen Interessen des gesamten Proletariats hervorheben und zur Geltung bringen, andererseits dadurch, dass sie in den verschiedenen Entwicklungsstufen, welche der Kampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie durchläuft, stets das Interesse der Gesamtbewegung vertreten. Die Kommunisten sind also (sollten sie sein – d.V.) der entschiedenste, immer weitertreibende Teil der Arbeiterparteien (!!!) aller Länder; sie haben theoretisch vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus. Der nächste Zweck der Kommunisten ist derselbe wie der aller übrigen proletarischen Parteien: Bildung des Proletariats zur Klasse, Sturz der Bourgeoisieherrschaft, Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat.(Zusatz – d.V. als Hinweis die Worte von Marx und Engels) Die theoretischen Sätze der Kommunisten …, sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher Verhältnisse eines   existierenden Klassenkampfes, einer unter unseren Augen vor sich gehenden geschichtlichen Bewegung.“

Daraus ergeben sich für unsere Arbeit folgende 7 sich gegenseitig ergänzende und dialektisch miteinander verbundene Grundpositionen:

1. Das praktische Verständnis für die o.g. unverrückbaren Aufgabenstellungen gilt es in den Mittelpunkt unserer eigenen Arbeit zu rücken und zum Maßstab derer zu machen, die mit ihrem Namen und entsprechenden Losungen vorgeben, als Kommunisten und oder Marxisten-Leninisten heute und in der Zukunft Verantwortung übernehmen zu wollen. Vielmehr ergibt sich auch die Aufgabe, deren positiven Erfahrungen mittels Resolutionen (hatte sich mehrfach bei kommunistischen und Arbeiterparteien auch zu Zeiten von Marx, Engels und Lenin bewährt!) und klar definierter Schlussfolgerungen für den gemeinsamen Klassenauftrag nutzbar zu machen. Die kontinuierliche Überprüfung sowohl der Fortschritte aber auch Niederlagen mit Hilfe der Methodik der marxistisch-leninistischen Gesellschaftswissenschaft und unter Inanspruchnahme der Prüfung mit den Kriterien der Praxis muss also dieser Arbeitsstil zum „Bindeglied“ bei der Formierung einer starken politischen und organisierten Kraft des Proletariats werden. Der Name „Vereinigende Kommunistische Partei“ (VKP) und besonders das Wort „vereinigend“ bilden Aufgabenstellungen und die Grundlagen dafür, dass wieder gegenseitiges VERTRAUEN unter Gleichgesinnten geschaffen werden muss. Eine andere Methodik wäre kontraproduktiv oder sogar konterrevolutionär!

2. Die VKP distanziert sich von Anfang an und in der weiteren Diskussion von linkssektiererischen und opportunistischen Praktiken. Wir legen, so wie andere vor uns oder neben uns auch, großen Wert darauf, dass wir aus der Geschichte des national und international revolutionär kämpfenden Proletariats, im besonderen der konkreten Bedingungen der Klasse der Arbeiter und Bauern, lernen müssen, um eben deren Fortschritte und Niederlagen und Lebensverhältnisse gemeinsam schöpferisch zu analysieren um diese Erkenntnisse für immer neue Schlussfolgerungen nutzbar zu machen. Nicht jede Maßnahme und Entscheidung während vergangener Klassenkämpfe wird heute die gleiche Wertschätzung finden, wie sie eben damals von jenen empfunden wurde, die ihre Maßnahmen und Entscheidungen unter ihren konkreten historischen Bedingungen in der Praxis zu verwirklichen hatten bzw. sich mit schwierigen Situationen konfrontiert sahen. Allein diese Tatsache und Feststellung bietet all jenen ein breites politisches und theoretisches Betätigungsfeld, wo Historiker ebenso wie Politökonomen; Philosophen ebenso wie Psychologen; Politologen ebenso wie Militärpolitiker, Friedensforscher, Parlamentarier, Praktiker oder proletarische Internationalisten ein breites Betätigungsfeld finden, damit unsere revolutionäre Theorie ihren Beitrag für Wissenschaft, Praxis und politische Bildung leisten kann. Hier ist ein interdisziplinärer Arbeitsstil ebenso wichtig, wie in Forschung und Bildung mit Gleichgesinnten auch in unterschiedlichen Parteien wirkend, eng zusammen zu arbeiten.

3. Auch die politischen Organisationen und Parteien in Deutschland und die Gleichgesinnten in anderen Ländern Wirkenden haben ihre Erfahrungen oft in Dokumenten festgehalten, die für die Fortsetzung eines revolutionär- demokratischen Entwicklungsweges von großer Bedeutung sein können. Wir möchten weder auf diese Erfahrungen verzichten noch sind wir daran interessiert, das „Fahrrad“ zum zweiten mal erfinden zu müssen! Die ereignisreichen großen revolutionären Perioden von 1847/1848 bis 1864 bzw. 1872; dem Zeitraum von 1873 bis 1918 (II. Internationale); die Zeit von 1919 bis 1943 bzw. 1945 sowie 1946 bis 1989/90 und schließlich auch die nachkonterrevolutionäre Zeit und Ereignisse und Entwicklungen der letzten 23 Jahre sind uns ausreichend Veranlassung, diese Erfahrungen einer erneuten bzw. ergänzenden Analyse und Bewertung zu unterziehen, um diese dann für erneute gemeinsame Schlussfolgerungen nutzbar zu machen.

 

4. Aus den bisherigen Überlegungen ergeben sich für die Formierung einer einheitlichen Kraft des Proletariats zwei zu beachtende Aspekte, die jeweils für sich gesondert zu betrachten sind. Worum geht es also:

  • Erstens: Wir wissen natürlich, dass jedes Mitglied in seiner politischen Organisation oder Partei ausreichend Begründungen findet, um die Existenz seiner Organisation als Alternative zu anderen Gleichgesinnten politisch, historisch, strategisch-taktisch und juristisch zu begründen. Diese Begründungen haben natürlich eine gewisse Logik. Wir wollen denen auch keine negativen Absichten unterstellen (ausgenommen rechtsradikale, neonazistische und neofaschistische Organisationen und Parteien.). Im Gegensatz zu allen anderen derzeit herkömmlichen Parteien steht hier     aber die Notwendigkeit im Mittelpunkt, dass konkurrierendes Verhalten unter kommunistischen Parteien schädlich ist!!! Gleichwohl wissen wir, dass erst wirklich etwas zusammenwächst, wo verantwortungsvoll auch das Miteinander organisiert wird. Jede kommunistische Organisation ist also aufgefordert, im Wettbewerb miteinander die eigenen und besten Erfahrungen für den gemeinsamen Klassenkampf einzubringen. Auf diese Weise kann wieder VERTRAUEN untereinander geweckt werden. Auf diese Art der politischen Arbeit entsteht dann auch eine einheitliche Kraft!
  • Zweitens: Für jetzige deutsche Verhältnisse haben selbst SPD, CDU, CSU; FDP und DieLinke ihre gesellschaftliche „Daseinsberechtigung“, weil diese von der Bourgeoisie für den Erhalt ihrer Macht- und Eigentumsverhältnisse als demokratisches „Feigenblatt“ „gebraucht“ werden.
  •  

Diese beiden Tatsachen und nicht zuletzt auch das Wissen um die finstersten Kapitel von Ausbeutung, Kriegen, faschistischen Diktaturen und stete Missachtung der international anerkannten Menschenrechte, stellen sich für uns als eine gemeinsame Herausforderung dar, um durch unsere gemeinsame Arbeit und Schlussfolgerungen der Klasse des Proletariats die bewusste Stärke zu verschaffen, damit sie ihre historische Mission endlich erfolgreich vollenden kann.

5. Wir alle stehen offensichtlich in absehbarer Zeit vor lebenswichtigen Entscheidungen. Einerseits begünstigt die Politik des Imperialismus die objektive Zunahme von Armut; Krisen; Kriegen um Macht und Ressourcen, die Neuaufteilung der Welt; die Zunahme von Rüstungsproduktion und abscheulichen Waffengeschäften sowie von kaum abwendbaren Naturkatastrophen.

Das Wohl aller Menschen hat in diesem System keine Lobby. Der Mensch wird zur Konsum-Kennziffer herunter degradiert!

Gerechnet an der Weltbevölkerung profitieren unter 10% der Menschheit an den Geschäften der Ausbeutung, o.g. verhängnisvoller Entwicklungen, an Korrup-tion und der nationalen und internationalen Diktatur des Finanzkapitals, welches zum Teil selbst in Geschäfte des Menschenhandels und der Vorbereitung und Durchführung von Kriegen verstrickt ist. Diese Anhäufung von Reichtum wird zum Verbrechen, weil dieser Reichtum oft durch skrupelloseste Ausbeutung der Schwächsten dieses Erdballs in allen Ländern zustande gekommen ist.

Andererseits muss unser Beitrag zur politischen Meinungsbildung konsequenter auch dazu führen, dass die Überzeugung in unserer Klasse Fuß fasst, dass die o.g. Politik der Profitwirtschaft und Intrigen samt deren Vertreter endlich auf den Scheiterhaufen der Geschichte gehören muss. Die Praxis wird es zeigen müssen, ob Volksentscheide zu grundlegenden gesellschaftlichen Entwicklungsfragen, Veränderung der Macht- und Eigentumsverhältnisse, der revolutionären Umgestaltung des Rechts- und Steuersystems entweder von den derzeit Regierenden akzeptiert werden und eben solche Volksentscheide nicht mit faschistoiden Methoden im Keime der Hoffnung Zunichte gemacht werden. Auf jede dieser Möglichkeiten müssen wir Antworten finden!

6. Wir kommen an dieser Stelle nicht umhin, nochmals und besonders die Existenz und Verdienste von KPD, DKP, DieLinke/KPF, MLPD sowie verschiedenster linker Redaktionen, Vereinigungen, Initiativen und besonders all seiner dort wirkenden Mitglieder zu würdigen.

Dennoch, im Vergleich zu einem gut harmonierenden vielstimmigen Chor oder Instrumentalorchester stellt sich die o.g. Parteienlandschaft mit ihrer Vielstimmigkeit oftmals wie eine Herde von „Möchtegernen“ dar, denen der Dirigent abhanden gekommen ist.

Unsere „Noten“ (angefangen vom „Kommunistischen Manifest und vielen anderen Werken von Marx, Engels und Lenin) sind für Freunde und Gegner gut lesbar vorhanden. Auch die Methodik der marxistisch-leninistischen Gesellschaftswissenschaft ist den meisten noch gut bekannt.

Damit dieser „Chor“ aber endlich wohltuende Töne hervor bringen kann, bedarf es bei den oben Benannten nicht nur fundiertes Wissens und solider Ausbildungen, sondern auch einer gehörigen Portion von Eigendisziplin und Handlungsbereitschaft.

Die Träger, Organisationen und „Dirigenten“ kommen allesamt nicht umhin, die Fragen nach konkreter kollektiver und persönlicher Verantwortung selbst zu klären. Das wir diese politische Verantwortung wahrnehmen, ist der Maßstab der Mitglieder der Klasse, die sich nicht unbedingt in vorderster Reihe sehen, wohl aber einiges von uns abverlangen.

Vor uns allen – egal ob organisiert oder als Einzelkämpfer, getragen von der    Idee des Klassenkampfes – vor uns Allen steht die Aufgabe, die Grundlagen für konsequente Entscheidungen zu schaffen, die für uns alle die „Weichenstellungen“ ermöglicht, dass wir auf dem Weg für einen umfassenden Frieden und der Schaffung von soliden antiimperialistischen und demokratischen Machtverhältnissen ein gutes Stück voran kommen können und müssen.

7. Wenn sich Gründungsmitglieder der VKP mit diesem Grundsatzprogramm und den zu Grunde liegenden Schwerpunkten; auch mit einer notwendigen Satzung; einem möglichst gemeinsamen und überparteilichen Wahlprogramm 2013 zu Wort melden und ihre Initiative als einen wichtigen Beitrag zu Ehren von Karl Marx (Karl Marx Jahr 2013 – gewidmet dem 130. Jahrestag des Todes des Begründers der marxistische Gesellschaftswissenschaft) betrachten, dann dies vor allem in Verbindung mit schon zwei begründeten Überlegungen:

A) Unsere parteiübergreifenden Integrationsbemühungen von Antiimperialisten, Kommunisten und Sozialisten verfolgen das Ziel, so vereinigend zu wirken, dass endlich die Überzeugung siegt: Vereint können wir die politische, organisatorische und vereinigte Kraft des Proletariats schaffen. Der derzeitige, von konterrevolutionären Ereignissen am Ende des letzen Jahrhunderts geprägte Zustand der nationalen und internationalen kommunistischen Weltbewegung bzw. der Parteienlandschaft unterstreicht die objektive Notwendigkeit, endlich Konsequenzen zu ziehen!

B) Zu Beginn des Kommunistischen Manifestes stellten 1848 Karl Marx und Friedrich Engels fest: „ Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.“

Sie schlussfolgerten und endeten ihre analytischen Überlegungen mit der Aufgabenstellung: „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“. Es bleibt die Frage zu beantworten: Wie, wann, unter welchen Bedingungen gelingt es uns, diese Aufgabe von 1848 zu verwirklichen?

Diese Vorbemerkungen bzw. grundsätzlichen Überlegungen sollen als öffentlich aufgepflanzte Fahne mit folgenden drei Hauptschwerpunkten für unsere programmatische Arbeit untersetzt werden.

I.  Ein umfassendes Friedensprogramm – Strategie und Taktik für die Interessen der Klasse des Proletariats und als gemeinsames Betätigungsfeld aller verbündeten Klassen und Schichten

II. Vertrauen wecken in der Gesellschaft und bei der Wahrnehmung der Verantwortung des Staates

III. Kommunisten und Sozialisten stellen alle ihre Erfahrungen in den Dienst des Klassenkampfes und Wirken vor Ort in Theorie und Praxis mit allen friedliebenden Menschen für eine aktive proletarische Gerechtigkeit und konsequentem Friedenskampf


 



[1] Karl Marx / Friedrich Engels; Werke , Bd. 21, S. 3/4   

[2] dto

[3] selbst das geltende Steuersystem wird genutzt, um Lasten von Aufwendungen oder Fehlinvestition auf den Steuerzahler abzuwälzen – siehe aktuell die laufenden Kriegskosten, Verwerfungen des europäischen Finanzsystems oder Lasten aus dem Mißmanagment des Berliner Großflughafenbaus)

[4] Karl Marx / Friedrich Engels; Werke , Bd.4; S. 459 – 493.

Programm Fußnoten

Programm

[1] Karl Marx / Friedrich Engels; Werke , Bd. 21, S. 3/4

[2] dto

[3] selbst das geltende Steuersystem wird genutzt, um Lasten von Aufwendungen oder Fehlinvestition auf den Steuerzahler abzuwälzen – siehe aktuell die laufenden Kriegskosten, Verwerfungen des europäischen Finanzsystems oder Lasten aus dem Mißmanagment des Berliner Großflughafenbaus)

[4] Karl Marx / Friedrich Engels; Werke , Bd.4; S. 459 – 493.

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Lothar | Antwort 06.02.2013 10.46

Lieber Gerhard, das andererseits steht 12 Zeilen weiter unten, bitte richtig lesen!!!!!!

Labitzke | Antwort 05.02.2013 23.23

Einerseits begünstig die Politik des Imperialismus die objektive Zunahme von Armut; Krisen; Kriegen um Macht und Ressourcen, die Neua .. (und andererseits?)

erwin goetsch 21.02.2014 16.20

..vergeudet der imperialismus ressourcen .verpackungsindustrie produziert müll als verpackungsmüll-mafia,um geld zu schäffeln.-"zu andererseits ":

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Neueste Kommentare

04.01 | 22:32

Hallo Lothar,

kurz zur Info an Dich und die anderen GenossInnen. Auf Facebook treibt zur Zeit ein Querfrontfake-Account mit dem Namen Reiner Bednarski Unwesen.

...
21.08 | 21:09

Moin, Moin Lothar,

ich möchte gern Mitglied im Land Schleswig-Holstein werden. Wer ist mein Ansprechpartner in diesem Land und wie kontaktiere ich die Gruppe?

...
24.04 | 16:18

Häupl, Lothar
L.Haeupl@t-online.de

...
10.03 | 20:53

Deutsche Kameraden! Danke fuer ihre Hilfe! http://gazeta-sp.ru/sekretar-kompartii-germanii-lothar-haeupl-privez-gumpomosch-na-donbass.html

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