Informationsbulletin VKP

Dieser BULLETIN muss eine kollektive Arbeit werden und wird Grundsätzliches als auch Informationen, LINK's; sowie Meinungen beinhalten müssen. Sie wird aber erst als pdf-Datei erscheinen können.

Beiträge, die wir zur Diskussion stellen

Die Arbeit der zu bildenden Redaktion der VKP (auch als überparteiliches Organ marxistisch-leninistischer Kräfte) muss sich an den leninschen Erkenntnissen (Lenin: Brief an einen Genossen über organisatorische Aufgaben - http://www.mlwerke.de/le/le06/le06_217.html - ) messen lassen.

 

 


 

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 Freunde und Kritiker im In- und Ausland

 

 

 

Diesen Beitrag, eines Korrespondierenden Sekretärs der Vereinigenden Kommunistischen Partei (VKP) wurde mir übergeben und vorgeschlagen, diesen so oder ähnlich zu veröffentlichen!

 

Ich will dieser Bitte gern nachkommen, da ich mich mit diesen Überlegungen solidarisiere und nicht still halten werde, bis der Erfolg und Durchbruch in Sachen vereinigender Arbeit geschafft ist!!!

 

 

 

 

 

Mit „neuen Ideen“ für die VKP werben.

 

Mit dieser Überschrift ist das Problem schon angedeutet. Der Anfang war nicht ganz einfach, denn es wurde am Parteiprogramm gefeilt, verworfen und gebastelt. Nach der Gründung zeigten sich eine Menge Menschen auf Facebook interessiert, jedoch sind wir noch immer nicht so richtig ins Gespräch gekommen. Wild fremde Menschen ansprechen ist nicht das Problem, sondern die „Richtigen“ müssen angesprochen werden. Die Individualisierung, Vereinzelung ist in dieser Gesellschaftsordnung weit fortgeschritten. Vereine, Parteien, Demonstranten haben spontanen, aber nicht kontinuierlichen Zulauf. Jeder von uns entscheidet sich zum Kauf, zur Aktion, zur Unterstützung manchmal erst in letzter Sekunde. Dabei ist das bei der VKP eine langwierige Angelegenheit und doch ein kurzer Schritt, der von großem Nutzen für alle echten Kommunisten ist.

 

 Die Frage ist nur, „wer ist ein echter Kommunist“?

 Darf ich diese Frage so überhaupt stellen, ohne „Jemanden auf seinen roten Schlips zu treten“? Farbe bekennen ist kommunistische Tradition, - jedoch gibt es seit geraumer Zeit das „ABER“ und die Einschränkungen aus den einzelnen Gruppen und Parteien, die ihre Geschichte und eigene Tradition gewahrt wissen wollen. Mit zunehmender Aggressivität der mit Gewalt verändernden Weltdemokratisierer und ihren unorthodoxen Methoden, wird unter dem Deckmantel der Befreiung von Despoten, gemeinsame Sache gemacht mit den Feinden der Feinde, um zu destabilisieren. Mörder, Verbrecher, Halsabschneider werden durch die gleichgeschalteten Medien in den befreundeten Ländern, die den Weltmachtanspruch der USA nicht in Zweifel ziehen, werden solche charakterlosen Gesellen zu Freiheitskämpfern hochgejubelt. Das funktioniert prima, denn der Otto Normalverbraucher hinterfragt keine Aktionen, Kriege, oder Morde, die weltweit mit Drohnen, Spezialeinheiten, Geheimdienstler, fast jeden Tag geschehen. Die Wahlgesetze sind so auf das unmotivierte Wahlvieh abgestimmt, dass die Regierungen ihr schändliches Spiel weiter treiben können. Ein hin und wieder aufgedeckter Skandal trifft auf keine einheitliche Front, sondern versickert in dem Stillschweigen der großen grauen Volksmasse, die nur seine eigenen Befindlichkeiten im Auge hat. Längst werden wir überwacht, wie es eine Stasi der DDR nie hätte fertig bringen können. So viel zur aktuellen Situation, die es zu verändern gilt. Mit diesen Worten habe ich noch mit keiner Silbe eine „neue Idee“ gebracht. Deshalb lasst und gemeinsam überlegen, wie wir Kommunisten zusammen finden können.

 Ich drehe den Spieß bewusst mal um

 … und erwarte von EUCH, dass ihr unsere Genossen mal zu euren Versammlungen einladet. Im Mitwirken in euren Parteikollektiven finden wir sicher den gemeinsamen Nenner. Man kann sich leicht mit einer Nachricht bei den Administratoren melden und wir sind schon in vielen, nicht allen Bundesländern, vertreten.

 Hast du dich schon bei uns informiert?????

 http://www.vkp-kommunisten.de/

 

 

 

Kritik zum Umgang mit unserer revolutionären Theorie

Kritik zum Umgang mit unserer revolutionären Theorie – der Gesellschaftswissenschaft des Proletariats

 

Vorwort

 

Mir liegt eine Argumentation von der Genossin M. Voigt aus dem Vogtland vor, wo sie sich mit der Aktualität der leninschen Imperialismustheorie beschäftigt und richtigerweise meint: Diese Theorie muss der Jugend, der Arbeiterklasse … nahe gebracht werden, damit sie wissen sollten, was zu tun ist, wenn es um eine proletarische Revolution mal wieder gehen sollte.

Ich weiß natürlich, dass jene, die das Glück schon mal hatten, den Marxismus-Leninismus studieren zu dürfen, sich meistens in Bezug auf das Vokabular gut miteinander  verständigen können. Oft gehen beide Seiten davon aus: Wir wissen doch alle was gemeint ist!

M. Voigt glaubt an mehreren Stellen ihrer Argumentation, wir stehen vor der Aufgabe, die leninsche Imperialismustheorie verteidigen zu müssen. Ist das wirklich die primäre Frage?

 

Schrieben aber nicht Marx und Engels schon: „Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, … „[1] ? In den folgenden Kapiteln dieses Manifestes beschreiben doch aber Marx und Engels die reale Situation und machen deutlich, wie die politischen und ökonomischen Macht- und Kräfteverhältnisse sich über viele, viele Jahre entwickelt haben. Ich verbinde diese Aussage in dieser Einleitung zum Manifest, wo sie schreiben und feststellen: „Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus … [2]„ mit der prinzipiellen Aussage der 1888 formulierten 11. Feuerbachthese wieder, wo Engels die Aufgabe stellt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“[3]

Natürlich kommt keiner umhin, der sich ernsthaft darum bemüht, dass die revolutionäre Theorie zur revolutionären Gewalt werden soll, sich mit diesen Dokumenten, so auch der leninschen Imperialismustheorie und des „Kapitals“ usw. zu beschäftigen. Wie die Analysen des Imperialismus und insbesondere des gestrigen und heutigen Finanzkapitals auch immer ausfallen (das wird natürlich zur Argumentation und sachlichen Diskussion benötigt!), geht es nicht darum, die leninsche Theorie zu verteidigen oder vor der „Vernichtung“ zu bewahren, es kommt darauf an diese Analysen und Schlussfolgerungen als Werkzeug und Methode im antiimperialistischen Kampf anzuwenden. M. Voigt schreibt sehr richtig: „Man muß aber die Definition des Imperialismus nicht nur ökonomisch betrachten, sondern den historischen Platz des Kapitalismus analysieren …“ Meines Erachtens haben wir es in der Vergangenheit zu oft unterlassen, die Hauptkräfte im Kampf eindeutig zu benennen, die Möglichkeiten und Methoden genauso wie die Hauptstoßrichtung aus den Analysen überzeugend darzustellen. Aus dem Grunde will ich meine helfende Kritik auf 4 Schwerpunkte konzentrieren:

 

  1. Der Imperialismus, die Diktatur des Finanzkapitals, der Faschismus und unsere notwendigen Schlussfolgerungen;
  2. Zur Verantwortung  nd der Bewusstseinsbildung im Proletariat
  3. Kampf gegen Imperialismus   = proletarischer Friedenskampf für Abrüstung und Wohlstand
  4. Der 9. November 1989   - einigen aktuellen Maßnahmen, Schlussfolgerungen und Aufgaben im Ergebnis nach 20 Jahren konterrevolutionärer Resultate
  5. Schluss oder Fazit   

 

 

 

  1. Der Imperialismus, die Diktatur des Finanzkapitals, der Faschismus und unsere notwendigen Schlussfolgerungen;

 

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts, insbesondere nach der schweren Niederlage des Sozialismus, insbesondere mit und nach den Ereignissen vom Herbst 1989, mag es für nicht wenige so erscheinen, dass sie meinen: Der Sozialismus und damit diese Ideen, wie sie im Kommunistischen Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels 1848 aufgeschrieben wurden, gehören ein für allemal der Vergangenheit an.

Nicht wenige „Alt- und Neupolitiker“ haben sich auch hierzulande (gemeint sind auch die ehemaligen sozialistischen Länder) entweder vom Marxismus-Leninismus gelöst, führen den Streit um Verdienste oder „Verbrechen“ von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Thälmann, Dimitroff, Luxemburg, Trotzki oder sogar Mao und Titow.

 

Das ist Methode! Die Öffentlichkeit und insbesondere eben solche „Alt- und Neupolitiker“ sind bemüht, die Leistungen o.g. Personen in Misskredit zu bringen und „ … die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen abzulenken.“[4]

 

Da ohne eben diese Erfahrungen und die wissenschaftliche Methode diese Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung des Kapitalismus, Imperialismus und auch des Faschismus so nicht erkennbar gewesen wären, so will ich an dieser Stelle auf den größten Erfahrungsschatz hinweißen, den Friedrich Engels im Zusammenhang und in Würdigung der Leistungen zum Begräbnis von Karl Marx am 18. März 1883 formuliert und Niedergeschrieben hat: Er formuliert selbst: „Wie Darwin das Gesetz der Entwicklung der organischen Natur, so entdeckte Marx das Entwicklungsgesetz der menschlichen Geschichte …“[5] Er hinterließ uns die anerkennenden Worte Liebknechts am Grabe von Marx, der dort sagte: „War doch niemand ein leidenschaftlicherer Feind der Phrase als Karl Marx. Das gerade ist sein unsterbliches Verdienst, daß er das Proletariat, die Partei des arbeitenden Volkes von der Phrase befreit und ihr die feste, durch nichts zu erschütternde Basis der Wissenschaft gegeben hat. …. Die Gesellschaftswissenschaft, welche Marx dem Volke erschlossen hat, tötet den Kapitalismus und mit ihm die Götzen und Herren der Erde, welche, solange sie leben, den Gott nicht sterben lassen. … Die Basis der Wissenschaft, welche wir Marx verdanken, setzt uns in den Stand, allen Angriffen der Feinde zu trotzen und den Kampf, welchen wir unternommen haben, mit stets wachsenden Kräften fortzusetzen. … Und das gilt nicht bloß von uns Deutschen. Marx gehört dem Proletariat. Den Proletariern aller Länder war sein ganzes Leben gewidmet.“[6]

 

Diese Aussagen sind m.E. von außerordentlicher Bedeutung für die Schlussfolgerungen, die es derzeit für die politische und organisatorische Arbeit zu ziehen gilt.

 

Aber nun zurück zum Kern der leninschen Imperialismustheorie und seiner Aktualität. Durchleben wir gegenwärtig eine wesentlich andere Epoche, als die, wie sie Lenin damals beschrieb?: „Der Imperialismus ist die Epoche des Finanzkapitals und der Monopole, die überallhin den Drang nach Herrschaft und nicht nach Freiheit tragen. Reaktion auf der ganzen Linie, gleichviel unter welchem politischen System, äußerste Zuspitzung der Gegensätze …“[7] Diese Entwicklung ist so wie sie ist! Manche meinen heutzutage das Zeitalter der Globalisierung neu erfunden zu haben. Oder andere politischen Neuaufkömmlinge, „Bürgerliche Gelehrte und Publizisten treten als Verteidiger des Imperialismus gewöhnlich in etwas verkappter Form auf, indem sie die völlige Herrschaft des Imperialismus und seine tiefen Wurzeln vertuschen, dafür aber Einzelheiten und nebensächliche Details in den Vordergrund zu rücken … „[8] Der Beispiele gibt es genug! Natürlich ist es klar, wo und wann auch immer, solange wir nicht selbst die Macht ausüben, Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit nicht mit Nachdruck aufstellen, uns im Rahmen der Beteiligung an den Wahlen öffentlich nicht unüberhörbar zu Wort zu melden, gegen Kriegseinsätze, Rüstungsproduktion und Sozialkahlschlag permanent zu protestieren, solange wird unsere revolutionäre Theorie nur ein stumpfes Schwert im Klassenkampf bleiben..

 

Von außerordentlicher Bedeutung für den methodischen Kampf gegen den Imperialismus der Gegenwart sind Lenins Worte zur Beendigung des I. Kongress der Komintern, 6.3.1919:       " … wenn es uns gelungen ist, in kurzer Zeit ohne irgendwelche ernst zu nehmenden Differenzen wichtige Beschlüsse über alle brennenden Fragen der heutigen revolutionären Epoche zu fassen, so verdanken wir das dem Umstand, daß die Massen des Proletariats der ganzen Welt eben diese Fragen schon durch ihr praktisches Auftreten auf die Tagesordnung gestellt und praktisch zu entscheiden begonnen haben."[9] Und in den Richtlinien der Komintern wurde formuliert: „Die Internationale, die den Interessen der internationalen Revolution die sogenannten nationalen Interessen unterordnet, wird die gegenseitige Hilfe des Proletariats der verschiedenen Länder verwirklichen, denn ohne wirtschaftliche und andere gegenseitige Hilfe wird das Proletariat nicht imstande sein, die neue Gesellschaft zu organisieren.“[10]

 

All das heißt nichts anderes, dass wir allesamt darüber beraten müssen, wie wir vereint den Ausbeutungspraktiken und den sozialen Erniedrigungen der Bourgeoisie gegenüber dem Proletariats hundertfach wirkungsvoller begegnen können und müssen.

Die Diktatur und Gewalt des Imperialismus kann nur auf gleicher Augenhöhe und im vollsten Bewusstsein eines gerechten Kampfes erfolgreich gestaltet werden.

 

Die Konterrevolution oder wie sich manche liberaler ausdrücken, die „friedliche Revolution“ von 1989 hat dazu beigetragen, das wir auch für Fehler bei der Organisierung des internationalen Klassenkampfes politisch, organisatorisch, wirtschaftlich und sozial bestraft wurden. Daraus gilt es Lehren zu ziehen und im Zeitalter der tiefsten Weltwirtschaftskrise erst recht den Kampf erneut zu organisieren.

 

Am 2. August 1935 formulierte Georgi Dimitroff in seiner Rede zum VII. Weltkongress der Komintern: „Der Faschismus an der Macht … ist die offene terroristische  Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. …. Der Faschismus – das ist die Macht des Finanzkapitals selbst. Das ist die Organisierung der terroristischen blutigen Niederhaltung der Arbeiterklasse und des revolutionären Tels der Bauernschaft und der Intellektuellen.“[11]

 

Zugegeben, es ziemt sich nicht, den Streit vom Zaune zu brechen, wo aktuell Faschismus beginnt oder wo er endet.

 

Was aber ganz außer Zweifel stehen sollte ist, dass die imperialistische Geld- und Finanzpolitik heutzutage maßgeblich darüber mitbestimmt, mit wie viel Geld (Almosen) der Hartz IV-Empfänger, der Lohnarbeiter, der Rentner … auskommen muss. Das interessiert zu oft kein „Schwein“, ob es zum Leben zu viel oder zum sterben zu wenig ist!

 

Ja, liebe Monika Voigt, du hast auch durchaus Recht, wenn du behauptest, dass „… bestochene, gut politisch-ideologisch geschulte Agenten in die Arbeiterbewegung lanciert …„ werden. Es ist auch richtig, dass der Kampf gegen den Imperialismus eine hohle, verlogene Phrase ist, wenn er nicht unlöslich verknüpft ist mit dem Kampf gegen den Opportunismus (oder weitere Spielarten und die namentlich Entlarvung seiner Handlanger und Helfershelfer)![12] (siehe auch: http://www.manager-dj-lothar.de/HTMLPDF/eigene/Sind_deutsche_Kommunisten_noch_glaubwuerdig.htm )

 

Nicht wenige sind auch aus den Reihen der sogenannten Arbeiterklasse im Zuge der Konterrevolution oder unter dem Verwandt der vordergründigen Sicherung des Lebensunterhaltes auch für die Familie bewusst oder unbewusst zum Arbeiteraristokraten geworden und haben sich missbrauchen lassen. Lenin schrieb richtigerweise dazu: „Es ist klar, daß man aus solchem gigantischen Extraprofit (denn diesen Profit streichen die Kapitalisten über den Profit hinaus ein, den sie aus den Arbeitern ihres "eigenen" Landes herauspressen) die Arbeiterführer und die Oberschicht der Arbeiteraristokratie bestechen kann. Sie wird denn auch von den Kapitalisten der "fortgeschrittenen" Länder bestochen - durch tausenderlei Methoden, direkte und indirekte, offene und versteckte.“[13]

 

Ich meine, das hier auch ein wesentlicher Teil der Ursache liegt, wo es dem politischen Gegner schon lange gelungen ist, vom eigentlichen Klassekampf abzulenken, nämlich vom Klassenkampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie.

 

Das ist doch so aktuell, aktueller und verheerender geht es bald gar nicht mehr!

 

Zum Verständnis: Unstrittig ist die Verantwortung des Teiles der Klasse des Proletariats – nämlich der industriellen Arbeiterklasse. Zu Zeiten der DDR war bei gesicherter Vollbeschäftigung die Unterteilung in soziale Schichten nicht so sehr das Problem, obwohl auch das ein Fehler war. Aber worum geht es?

 

Erinnern wir uns wieder der Ausführungen von Marx zum Thema Kauf und Verkauf der Arbeitskraft. Dort schreibt er logisch: es gibt „eine Gruppe Verkäufer (auf dem Markt –d.V.), die nichts zu verkaufen haben außer ihre Arbeitskraft, ihre werktätigen Arme und Hirne.[14]“ Unter kapitalistischen Bedingungen (z.T. auch noch unter sozialistischen Bedingungen) ist klar wie Marx weiter schreibt: „Zur Verwandlung von Geld in Kapital muß der Geldbesitzer also den freien Arbeiter auf dem Warenmarkt vorfinden, frei in dem Doppelsinn, dass er als freie Person über seine Arbeitskraft als seine Ware verfügt, … .“[15]

 

Wie schwierig sich der Verkauf der Ware Arbeitskraft gegenwärtig allerorts gestaltet, welches Arbeitskräftepotential und unterschiedliches Lebensniveau eine Rolle spielt, dass haben  Ost- und westdeutsche im Kampf um Arbeitsplätze, deutsche und Ausländer, Frauen und Männer, Polen und Deutsche, Ostasiaten und Europäer … längst und in aller härte zu spüren bekommen.

Es ist umso verständlicher, dass der Imperialismus das Thema Arbeiteraristokratie und Bestechlichkeit der Arbeiterklasse immer brutaler auszunutzen versteht.

 

Mehr noch! Marx, Engels und Lenin verwiesen fast durchgängig, dass der Klassenkampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat erfolgreich (nicht nur in einem Lande!) zu gestalten ist.

Zu DDR-Zeiten mochten wir ungenügend darüber nachzudenken, was sich allein hinter dem Begriff „Proletariat“[16] für eine politische Verantwortung verbirgt.

 

Wer hätte sich noch vor 20 Jahren als DDR-Bürger vorstellen können, wegen Mangels an Arbeit seinen Kriegsdienst im Kosovo oder Afghanistan absolvieren zu „müssen“, um dafür vom imperialistischen Staat mit Almosen (wenn auch nicht ganz wenig – dennoch!) abgespeist zu werden und das eigene Leben in den Dienst des Kapitals zu stellen.

 

Millionenfach ist dieser Teil des Proletariats in den vergangenen 20 Jahren rasant angewachsen. Dank dieser Extraprofites, die sich für das Kapital ergeben, scheint deren Rechnung aufzugehen. Jeder kann sich an Hand der eigenen Erfahrungen selbst genügend Beispiele aufzählen, wie sich aus welchen sozialen Schichten das Proletariat in Wirklichkeit zusammensetzt. Damit wird nicht allein die soziale Bedeutung hervorgehoben, nein, daraus leitet sich ab, in welchen sozialen Schichten wir unsere Partner und Gleichgesinnten konsequent zu suchen und zu gewinnen haben.

 

Damit ist klar und es bleibt dabei: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

 

Klar dürfte nun auch werden, liebe Monika Voigt, die leninsche Imperialismustheorie ebenso wie andere Werke von Marx, Engels und Lenin sollten wir zu „gebrauchen“ (nicht als Zitatensammlung, sondern als Anleitung zum Handeln!!) lernen. Erst dann wird die revolutionäre Theorie zur revolutionären Gewalt.

Und noch eins, es bleibt leider dabei: Uns läuft die Zeit davon, nicht der Bourgeoisie oder dem Imperialismus. Das Profitstreben derer nimmt weder Rücksicht auf Verluste noch wollen sie es wahr haben, dass sie selbst an ihrem Untergang werkeln bzw. das Menschenleben und Wohlstand für alle für diese Verbrecher nur leere Floskeln bedeuten!

 

2. Zur Verantwortung und der Bewusstseinsbildung im Proletariat

 

Diesen Abschnitt kann ich auf Grund vorangegangener Ausführungen heute und hier relativ kurz abhandeln.

Es ist eine überaus wichtige Aufgabe, dass sich befähigte Kräfte aus dem Proletariat zusammenfinden, ihre vielfältigen Erfahrungen austauschen und sich dazu verständigen, welche theoretischen Grundfragen in der Gegenwart zu klären sind, wie eine relativ einheitlich Strategie und Taktik für einen erfolgreichen Klassenkampf aussehen muss und wie diese politische Bildungsarbeit als Angebot für eine wachsende Anzahl von Sektionen, Organisationen und nationalen Parteien im Proletariat wieder zu organisieren ist. Stückwerk oder Halbherzigkeit wäre hier wohl sehr fehl am Platz!

 

Die Anerkennung der Methodik, die u.a. Marx und Engels uns vorlebten und resultierend aus den wichtigsten Bestandteilen ihres Studiums

 

1. Des dialektischen Materialismus,

2. der historischen und materialistischen Geschichtsauffassung,

3. der politischen Ökonomie und

4. des wissenschaftlichen Sozialismus / Kommunismus und des Proletariats

 

und u.a. im “Kommunistischen Manifest“ (1848) niederschrieben, sind unumstößliche Werte, die es produktiv mit den aktuellen Lehren anzuwenden und zu gestalten gilt.

Es sind nicht nur die wachsenden katastrophalen Lebensbedingungen des hiesigen und internationalen Proletariats, die Krise auf politischen, ideologischem, sozialen , wirtschaftlich-ökonomischen und militärischem Terrain die Anlass geben, die Ziele und Tagesaufgaben fundamentaler zu formulieren.

 

Es ist die Notwendigkeit, den Menschen solide und wissenschaftlich begründet die Perspektiven aufzuzeigen.

 

Ohne eine Bündelung auch der noch vorhandenen hochqualifizierten und zum Teil zum NICHTSTUN verdammten Kräfte und Personen, wird sich kein Erfolg einstellen können –ja, es wäre ein weiteres „Verbrechen an der Menschheit“ und dem Teil des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens, welches uns einst zumeist hierzulande (in der ehem. DDR) in der Vergangenheit so großzügig vermittelt und anvertraut wurde, wenn wir (all jene, die sich dieser Verantwortung in großer Konsequenz bewusst sind!!) endlich eigene Schlussfolgerungen ableiten.

Diese allgemeine Ausgangsposition gilt es mit Sachlichkeit bei allen Beteiligten zu vertiefen und der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Der Kampf gegen die wirklichen „Missbildungen“ und Methoden, wie Revisionismus, bürgerlicher Reformismus und Opportunismus und damit auch gegen deren Verfechter war, ist und wird weiterhin eine permanente Aufgabe sein, die uns bei der Konzentration auf die gefühlten politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ziele nicht vom Wesen des Kampfes abhalten darf. Die weitere Analyse und damit verbundene Schlussfolgerungen sowohl der vielfältigen positiven Erfahrungen beim Aufbau eines modernen Gesellschaftssystems mit sozialistischen und vorkommunistischen Grundzügen, wie auch der Fehler oder Zwänge im weltweiten Klassenkampf, kann weder abgeschlossen, noch kann auf die allgemeinen Lehren und Schlussfolgerungen verzichtet werden.

 

Die Komplexität gilt es gezielt und mit Unterstützung aller öffentlich darzustellen. Die Überwindung der Krise des imperialistischen Systems kann und wird nur im Sinne von Rosa Luxemburg und den historischen Erfahrungen des deutschen und internationalen proletarischen Klassenkampfes einerseits durch die Gewinnung und Überzeugung der Millionen von Ausbeutung und Diskriminierung bedrohten Menschen von Erfolg gekrönt sein und andererseits muß es den Kampf um die Beseitigung der korrupten, parasitären und reaktionären Institutionen und weniger um die Bekämpfung der dort agierenden Personen einschließen.

 

Erfahrungen, die es bei deutschen und internationalen Organisationen bei der Vermittlung unserer Gesellschaftswissenschaft aktuell gibt, müssen ausgetauscht werden und bedürfen eines abgestimmten Konzeptes.

 

Das Selbststudium und die Anpassung an nationale, regionale und territoriale Erfahrungen ergeben sich von selbst.

 

3.     Kampf gegen Imperialismus = proletarischer Friedenskampf für Abrüstung und Wohlstand

 

Um an dieser Stelle und in der weiteren Arbeit keine Missverständnisse oder Zweifel an meiner Einstellung als Kommunist aufkommen zu lassen, erkläre ich für mich:  Es gibt nichts Wertvolleres im politischen Leben eines Kommunisten, als sich voll und ganz in den Dienst der Sache zu stellen und sich dafür zu engagieren.

Das bedeutet für mich eben, mich daran messen zu lassen, wie ich mich im proletarischen Friedenskampf, im Klassenkampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie und im Kampf gegen Opportunismus und Sektiererei in den eigenen Reihen verhalte und engagiere.

Wie ich bereits in o.g. Abschnitten erkennen lies, entnehme ich unseren Erfahrungsschatz der Gesellschaftswissenschaften sehr viel unschätzbare Hinweise, wie wir unsere heutige Arbeit organisieren sollten. Allein dieses Thema wäre es wert, zu beraten und Schlussfolgerungen abzuleiten. Bedenkt man dabei nur, dass wir weltweit über  ein millionenfach größeres Potential an Gesellschaftswissenschaftlern, Prof.; Dr, und anderen Akademikern verfügen, als die KomIntern am 6.3.1919 verfügen konnte!

Nun aber zu meinem jetzigen Thema. Es bleibt die Frage danach: Was steht im Mittelpunkt – der Kampf gegen die Liquidatoren des Sozialismus / Kommunismus oder für die Ziele des Proletariats und damit für einen proletarischen Frieden und eine unumkehrbare stabile Demokratie des Proletariats – ja, die gegenüber den Vertretern und Schmarotzern der Bourgeoisie nichts anders sein kann, als die „Diktatur des Proletariats“!

Das ist doch ein wesentlicher Auftrag, liebe Monika Voigt; der sich auch aus dem Studium Lenin’s Werk „Der Imperialismus, das höchste Stadium …“ ableiten lässt.

 

„Der Internationalismus ist demnach aus marxistischer Sicht eine der strategischen Grundlagen kommunistischer Politik.“ Schreibt Dieter Elken.[17]

 

Lenin schreibt: „Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die "fortgeschrittenen" und "zivilisierten" Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. Das Kapital ist international und monopolistisch geworden.“[18]

 

Aktueller denn je ist, einem dauerhaften Friedensprozess unter den jetzigen Bedingungen (nach der Konterrevolution von 1989) glauben zu schenken, wäre ebenso sträflich, wie es seinerzeit Kautsky proklamierte.

 

Natürlich drängt sich die Frage auf, gemessen an dem großen Zeitraum seid der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 bis 1989: Haben wir allesamt die Aufgabenstellung – Proletarier aller Länder vereinigt euch! – als permanente Aufgabenstellung im Interesse vorrangig nationaler Ziele und Aufgaben zu sehr vernachlässigt?

 

Lenin schrieb doch: „Der Imperialismus ist die Epoche des Finanzkapitals und der Monopole, die überallhin den Drang nach Herrschaft und nicht nach Freiheit tragen. Reaktion auf der ganzen Linie, gleichviel unter welchem politischen System, äußerste Zuspitzung der Gegensätze auch auf diesem Gebiet – das ist das Ergebnis dieser Tendenz. Insbesondere verschärfen sich auch die nationale Unterdrückung und der Drang nach Annexionen, d.h. nach Verletzung der nationalen Unabhängigkeit …“[19]

 

Aktuelle Entwicklungen bei Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Ostausdehnung der NATO, der Unterstützung und Waffenlieferungen Deutschlands, der USA und weiterer NATO-Staaten an Georgien, der Türkei, auf den Balkan, nach Indonesien usw. fordern uns alle regelrecht heraus die Frage zu beantworten: Cui bono? (Wem nütz es?) oder den Wähler und Regierende sowie Parlamentarier mit Fragen zu konfrontieren, wie sie u.a. anderem im Friedensappell von Dresden 2008[20] formuliert sind.

 

Damit ist das Fazit zur leninschen Imperialismustheorie zu ziehen (aufklären ist eine permanente Aufgabenstellung!!!): Gewinnen wir große Teile des Proletariats für die Losung - „Kampf gegen alle Spielarten des Antikommunismus!“ oder gelingt es durch die Gewinnung der proletarischen Massen und mit Hilfe der Organisation des Kampfes für die Durchsetzung des proletarischen Friedens auch die Erfüllung der historischen Mission der Arbeiterklasse / Proletariats und damit die gesellschaftswissenschaftlich begründeten Aufgaben und Ziele, wie sie im Manifest der Kommunistischen Partei von 1848 formuliert sind, weltweit zum Siege zu verhelfen.

 

Wer der zweiten Aufgabe zur Verfügung steht und diese mit Leidenschaft erfüllen hilft, wird sich in aller Bescheidenheit und voller Stolz „Kommunist“ nennen dürfen. Alles andere wäre Augenauswischerei!

 

Auch hier drängt sich nun nach dem März von 1919 die Frage auf: Ist es an der Zeit, die Frage nach einer „Internationale des Friedens und des Proletariats“ zu stellen, in deren Dienst sich die unterschiedlichsten Sektionen in den Ländern und Erdteilen stellen? Für Kommunistische und sozialistische Parteien und Vereinigungen wäre dies eine Herausforderung von größter Aktualität und ein praktischer Beweis dafür, dass Kommunisten bereit sind, sich als Teil der Klasse an vorderster Stelle in den Dienst der Sache zu stellen.

 

Diese politische und organisatorische Aufgabe ist unumgänglich.  So sollten wir an das Studium und die praktischen Lehren der leninschen Imperialismustheorie herangehen.

 

4.     Der 9. November 1989 - Zu einigen aktuellen Maßnahmen, Schlussfolgerungen und Aufgaben im Ergebnis nach 20 Jahren konterrevolutionärer Resultate

 

Ich verbinde mit diesem Thema meine Bilanz zwischen Hoffnung, Selbstbewusstsein, Anarchie, Mut und notwendiger politischer Disziplin!

 

Vor wenigen Tagen feierten nicht wenige Bürger und führende Repräsentanten dieses imperialistischen Systems in einem Zentrum des Imperialismus, Berlin; 20 Jahre „erfolgreiche“ Überwindung großer Teile des Sozialismus in Europa, aber insbesondere auf deutschem Boden – der DDR.

 

Die Euphorie und medienpolitische Aufgabenstellung des imperialistischen Systems ist klar abgesteckt: Der 9. November wird zu dem weltgeschichtlichen Ereignis des 20. und 21. Jahrhunderts hochstilisiert, so das  auch ein Großteil linker Kräfte vergessen, dass es die Große Sozialistische Oktoberrevolution ( 7.11.1917) war, in deren Resultat auf über einem sechstel der Erde daran gegangen wurde, das Modell des Sozialismus in die Praxis umzusetzen. Es wird damit vergessen gemacht, dass es das Verdienst  des ersten Arbeiter- und Bauernstaates, der Sowjetunion, war, der mit millionen Opfern dafür Sorge trug, das die faschistischen und nazistischen Kräfte des Imperialismus im Ergebnis des 2. Weltkrieges zeitweilig erfolgreich geschlagen und militärisch in „die Knie“ gezwungen wurden.

 

Kaum eine Linke Literatur (sonstige Medien werden ohnehin nur von den systemtreuen Medienmachern beherrscht!) wie z.B. das „Neue Deutschland“ oder die „Junge Welt“ haben sich ausreichend mit diesem Teil (GSOR) zur Genüge beschäftigt – weder am 6.11. noch am 9.11.2009!

Umso erfreulicher ist es, wenn Kommunisten und Internationalisten in Frankreich und anderswo diesen Zusammenhang und die Aktualität beider Ereignisse angemessen würdigen.

So schreiben französische Kommunisten dazu Folgendes: „Im Jahre 1989 endete das erste große sozialistische Experiment in der Geschichte der Menschheit. Es endete wegen des ständigen Drucks und der Feindseligkeit und Gewalt, die außerhalb der kapitalistischen Welt ausgeübt wurde, die aber auch Folge von inneren Widersprüchen war. Diese Erfahrung muss es als ein Experiment betrachtet werden. Wir haben zu studieren, um auf dieser Grundlage den Bau eines neuen Sozialismus in Angriff zu nehmen. Doch der Sozialismus ist nicht ganz neu. Es wird sicherlich auch weitere Definitionen des Sozialismus, des kollektiven Eigentums an Produktionsmitteln geben. Heute ist Kapitalismus eine ständige Bedrohung für den Frieden für die Menschen, ihre Souveränität und ihre Rechte. Die aktuelle Kampagne gegen die Annexion der DDR zu feiern fällt zufällig mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zusammen. Trotz unterschiedlichster Proteste aus Frankreich, Island oder Tschechien werden diese Länder eines großen Teils ihrer Souveränität beraubt.[21]

Es scheint mir geradezu wie ein Lehrbuch zu wirken, wenn ich dieser Tage im vierbändigen Roman von Alexander Tschakowski „Der Sieg“ lese: „ Die Menschen brachten ihnen allerhand bei. Mit den Molchen wurde Handel getrieben, Molchkämpfe fanden statt. Da haben sich die Molche gegen die Menschen zusammengerottet, ganze Kontinente in die Luft gesprengt und ihre Unterdrücker in die Berge vertrieben. …Dann sind die Molche übereinander hergefallen. Im Kampf um die Weltherrschaft haben sie sich gegenseitig vernichtet.“

„Na dann – es lebe Helsinki! Krieg den Molchen!“ rief Bright aus. „Warum Krieg“ erwiderte ich. „Wir müssten bloß die Molche zügeln. Sonst könnte es riskant werden“ (aus „Der Sieg“)[22]

Dennoch und im o.g. Zusammenhang sehe ich mich herausgefordert meine Überlegungen dazu aufzuschreiben.

 

1949 – was für ein Jahr! Nach den Folgen des vom deutschen Imperialismus und Faschismus angezettelten und verloren gegangenen II. Weltkrieg, nach einer Phase der antifaschistisch-demokratischen Umgestaltung insbesondere auf dem Boden der damaligen „sowjetischen Besatzungszone“ entstand auch in der Folge der Machenschaften westlicher imperialistischer Kräfte nach der damaligen „Währungsunion“ in logischer Konsequenz am 7.Oktober 1949 der erste Arbeiter- und Bauern-Staat – die DDR – mein Vaterland!

Was für ein historisches Ereignis!

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …, nahmen einfache Leute – Proletarier aller sozialen Schichten dieses Landes die Geschicke der Leitung und Planung eines völlig neuen Staatsgebildes auf deutschem Boden selbst in die Hand.

 

Über großartige Erfolge, Schwierigkeiten, Misserfolge, mutige Taten genauso wie über imperialistische Hetze, Spionage, gesteuerte Sabotagen durch CIA und BND müssten und könnte von mir und vielen anderen an dieser Stelle durchaus berichtet werden.

 

1949 war auch das Jahr, wo ich geboren wurde. Ich meine, ich war ein Kind und Bürger wie jeder andere auch. Soziale Sicherheit, berufliche Ausbildung, Arbeit, Familie, Wohnung, solide Krankenversicherung, Essen und Trinken … - all das waren für mich und viele andere Bürger dieses sozialistischen Staates bis zum 9. November 1989 Selbstverständlichkeiten, die die wenigsten Bürger dieses Staates eigentlich nicht preisgeben wollten!

 

Ich erinnere mich noch an den 9. November 1989! Auf dem heutigen Gendarmenmarkt war eine Gegendemonstration der Gegner der Einheit und konterrevolutionärer Initiatoren angesagt.

 

Gemeinsam  machten wir uns (4 Genossen) aus Dresden-Radebeul zu dieser Demonstration auf den Weg. Tausende waren gekommen. Alle vom Bewusstsein geprägt, die sozialistische DDR unser Heimatland muss ein souveräner Staat bleiben.

 

Das zu jener Zeit andere aus Ost und West die „Weichen“ schon lange anders gestellt hatten, die hatten wohl die meisten treuen Mitstreiter mit ihrer „Blauäugigkeit“ einfach übersehen.

 

Früher oder später wird es wohl auch mal notwendig sein, endlich auch „Ross und Reiter“ zu dokumentieren, die bewusst oder mit Arroganz an der Destabilisierung des Sozialismus auf deutschem Boden mitgewirkt haben.

 

Es war der 10. November 1989 7 Uhr morgens in meinem Büro des Parteiorganisators des ZK der SED bei Germed Radebeul. Ein Mitglied der Parteileitung und Arbeiter aus der Mehrzweckanlage des Arzneimittelwerkes in Dresden erscheint etwas übermüdet und verkündet: „Ich komme gerade aus Westberlin vom Kuhdamm. Ich habe mir die Ereignisse beim Fall der „Mauer“ angesehen. Pflichtbewusst wie ich bin, war ich aber zu Arbeitsbeginn wieder da, was auch in Zukunft nicht anders werden soll.“.

 

Es ist anders gekommen. Sichere Arbeitsplätze, berufliche kostenlose Ausbildung mit Perspektive …., all das fiel alsbald den unhaltbaren Versprechungen westlicher Politiker und auch unserem Unvermögen zur Aufrechterhaltung des Sozialismus auf deutschem Boden zum Opfer.

 

20 Jahre sind vergangen. Gerade berichten führende Wirtschaftsforscher, dass etwa 2020 damit zu rechnen ist, dass ostdeutsche Länder 70% der Wirtschaftsstärke von Schleswig-Holstein erreichen werden. Licht und viel Schatten dieser Zeit und Entwicklung seit jenem 9. November 1989 liegen hinter uns.

 

Es konnte nicht zusammenwachsen, was zusammen gehören sollte!

 

Voller Überheblichkeit und in Siegermanier fielen jene ewig gestrigen und Antikommunisten mit Restitutionsansprüchen, Betrügereien, neonazistischen Gefasel über unser Land her und stellten den „Sieg“ von 1945 samt den Vereinbarungen des Potsdamer Abkommens in Frage. Die Revanche für den Sieg der Roten Armee und den Blutzoll von Kommunisten und Antifaschisten war hergestellt.

Nicht wenige Bürger der ehemaligen DDR sahen sich von diesem Zeitpunkt an genötigt, wieder ihre Arbeitskraft zu Markte zu tragen. Die Arbeitsplätze für den Frieden in den VEB’s; PGH’s, den LPG’s und in allem Bereichen der ehemaligen Volkswirtschaft wurden ohne Rücksicht auf Verluste abgewickelt. Nicht wenige mit Erfahrungen des Militärdienstes und geheimdienstlicher Tätigkeit fanden sich auf einmal auf der „anderen Seite der Front“ wieder.

 

Der 2+4-Vertrag und die Wirtschafts- und Währungsunion von 1990 waren auf den Punkt gebracht die Kapitulationsurkunden gegenüber dem wieder erstarkten und restaurierten Imperialismus auf deutschem Boden.

 

Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Erweiterung der NATO (gen Ost), der EU, Auslandseinsätze deutscher Soldaten auf dem Balkan, in Afghanistan oder vor der russischen Grenze in Georgien …, all das sind Folgen unserer politischen Niederlage!

 

Lang schon ist es Realität, dass deutsche Mütter wieder ihre Söhne beweinen, die nun für’s „Vaterland“ bei Auslandseinsätzen gefallen sind.

 

„Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!“ wurde noch 1945 zum Schwur überlebender Christen, Kommunisten, Sozialdemokraten und gedemütigter des Holocaust, der KZ’s und der Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft.

 

Wie blind muss man denn im Zuge der Anarchie und der Enddemokratisierung, der wieder erstarkten Diktatur des Finanzkapitals geworden sein, wenn man immer offener zusehen muss, wie die Ursachen und Wurzeln von Faschismus, Krieg, Neonazismus und Massenarbeitslosigkeit sich immer mehr „erholen“ und wir deren Brutalität Tag für Tag zu spüren bekommen.

 

Arbeiter und Bauern – nein Proletarier aller Länder – haben in den letzten 20 Jahren millionenfach ihre „Arbeitsplätze für den Frieden“ verloren und werden im „freien Spiel der Kräfte“ gegeneinander ausgespielt.

 

In Polen, Tschechien, Rumänien und der Ukraine, wo Proletarier ohne Arbeit nach 3 bzw. 6 Monaten keinerlei finanzielle Hilfe vom Staat erhalten; in Afrika, wo Menschen verdursten, auf Müllkippen nach essbaren suchen und 1000fach täglich verhungern; in Indien und Bangladesh – wo die Klimakatastrophe schon jetzt verheerendes Elend erzeugt … - überall entstehen hier und dort zurecht nicht wenige Fragen und Ängste in der Sorge um’s Überleben, der Zukunft sowie der Macht oder Ohnmacht der Sieger und Betroffenen gleichermaßen.

 

Die Ursachen von wachsenden UNFRIEDEN, sozialer Ängste, Kriegen, Anarchie, Kriminalität, Neonazismus, Chauvinismus und Faschismus – das sind die Vokabulare, welche unter imperialistischen Machtverhältnissen noch viel mehr Leid und Ungerechtigkeit erzeugen werden, mehr als wir es uns je noch vorstellen können.

 

Bürgerliche Demokratie und Meinungsfreiheit sind gängige Schlagworte imperialistischer Ideologen und Demagogen geworden. Die Ablehnung von Volksentscheiden durch bürgerliche Parlamente zu Grundfragen sind genauso die Regel wie die Missachtung von Mehrheitsentscheidungen bei Wahlen (die Wahl von Parteien oder rechtzeitig zu benennende Koalition – die sich zur Wahl stellen!), also auch die Ungültigkeit von Wahlergebnissen, die wegen zu niedriger Wahlbeteiligung zustande gekommen sind.

Die notwendige tiefgreifende Reform dieses Systems von Demokratie ist unumgänglich, wird aber den Widerstand der bürgerlichen Ordnung mit sich bringen, die in dieser Situation selbst die Anwendung von Gewalt nicht scheuen wird.

Jene also, die nach 1989/90 die Feder beim Einigungsvertrag, der Währungsunion, dem 2+4-Vertrag und zuletzt beim Lissabonner Vertrag führten, rühmen sich nach 20 Jahren ein Machtzentrum geschaffen zu haben, wo einerseits scheinbar Kriege zwischen diesen europäischen Staaten unmöglich erscheinen. Andererseits die ökonomischen Interessenskonflikte zwischen der global agierenden und rivalisierenden Monopolen und Banken bestehen bleiben. Die Konfliktsituation wird letztendlich durch die Multi’s selbst gesteuert werden.

 

Kriege zwischen den „Mächtigen“ der Bourgeoisie, des Kapitals und dem globalisierten Imperialismus auf der einen Seite und den millionenfachen Verlierern – dem Proletariat , also den Arbeitern, Bauern, Handwerkern und Gewerbetreibenden, den kleinen Beamten, den Almosenempfängern des Staates aus allen Bereichen – für sie alle ist der Kampf um die umfassende Beseitigung des weltweiten UNFRIEDENS nur noch eine Frage der Zeit und Bewußtseinsentwicklung. Dieser Kampf ist aber unausweichlich!

 

Ich meine, schon lange ist die Zeit überfällig, wo sich Vertreter aus dem Millionenheer des europäischen und internationalen Proletariats zusammen finden müssen, um sich im festen Willen zu einen: Mit der Herstellung eines umfassenden proletarischen Friedens steht die Überwindung des parasitären, durch die Diktatur des Finanzkapitals geprägten und nach uneingeschränkter Macht strebenden Imperialismus auf der Tagesordnung. Richtig und von unschätzbarem Wert ist dabei, wie Lenin diesen Konflikt mittels der richtigen Beschreibung des imperialistischen Systems durch den englischen Ökonomen, J.A. Hobson, auf den Punkt gebracht hat, wo dieser formulierte:

 

„Der erste Umstand ist die Gepflogenheit des ökonomischen Parasitismus, die darin besteht, daß der herrschende Staat seine Provinzen, Kolonien und die abhängigen Länder ausnutzt, um seine herrschende Klasse zu bereichern und die Fügsamkeit seiner unteren Klassen durch Bestechung zu erkaufen.“[23]

 

Richtig ist aber vor allem Lenins Feststellung: „Der Sozialliberale Hobson sieht nicht, daß diesen „Widerstand“ nur das revolutionäre Proletariat leisten kann, und nur in der Form der sozialen Revolution.“[24]

Damals wie heute erleben bekommen wir  Lenins Aussage bestätigt; „Die Besonderheit des Imperialismus ist die Herrschaft … des Finanzkapitals, das Streben … beliebige Länder zu annektieren.“[25]

 

Was tun? Umso wichtiger erscheint es mir zu erkennen, dass einerseits der „Widerstand“ in „Form der sozialen Revolution“ unaufschiebbar ist, wozu wichtige Teile des Proletariats, in Form der zahlreichen Sektionen, Organisationen, Parteien sowie sozialistischen und kommunistischen Initiativen usw. aufzufordern sind, ihr Engagement auch unter stärkerer Beachtung solidarischer und internationalistischer Aspekte zu verstärken.

 

Menschen mit viel politischer, praktischer und theoretischer Lebenserfahrung, junge und ältere Personen, Personen mit gesellschaftswissenschaftlicher Ausbildung und im Herzen verwurzelten proletarischem Ideengut, Männer und Frauen, Menschen aus den verschiedensten Ländern, Erdteilen und Nationen – sie gilt es zu finden, zu mobilisieren und zu organisieren. Proletarier aller Länder …, das ist nicht nur die Losung des Manifestes der Kommunistischen Partei, das ist die Aufgabenstellung und Methode, ohne deren praktische Anwendung der Erfolg zur Überwindung des politischen und sozialen Elends der Klasse des Proletariats unmöglich wird.

 

Die aktuelle Frage besteht also nicht, ob und wann der Imperialismus die Menschheit in die existentielle Katastrophe hineinschlittert! NEIN!

 

Die Kernfrage unserer Zeit besteht darin, ob sich Gleichgesinnte zusammen finden und die Gegenkraft aufbringen bzw. systematisch immer mehr Teile des internationalen Proletariats zu mobilisieren in der Lage sind, um die unausweichliche Katastrophe für die Menschheit zu verhindern.

 

Oder anders gesagt: Das Proletariat selbst, so scheinbar anonym dies auch klingen mag, muss schließlich das „Zepter“ des Handelns und der Macht in die eigenen Hände nehmen!

Die Kompliziertheit der Aufgabenstellung wird jedoch daran sichtbar, dass der gleichzeitige Kampf gegen jegliche Spielarten des Opportunismus, Nationalismus und Sektierertums permanent, also auch noch während und nach Teilerfolgen, nicht vernachlässigt werden darf.

Kurz: Die eine Aufgabenstellung ist ohne die zweite auf Dauer nicht erfolgreich gestaltbar!

 

Wir alle erleben in der Gegenwart eine immer stärkere Ballung der politischen, wirtschaftliche und militärischen Kräfte der Bourgeoisie.

 

Die dazu notwendigen Vertragswerke, Übereinkünfte und Vereinbaren dürfen nicht darüber hinweg täuschen, das die Partner mit ihren imperialistischen Interessenskonflikten spätestens in dem Moment ihr scheinbar friedliches Ansinnen aufzugeben, in dem Moment nämlich, wo die Sucht nach Profit und Macht jegliche noch so aufgemotzten Bilder des Miteinander (G7; G20; der NATO; der europäischen Gemeinschaft, von transatlantischen Bündnissen usw.) in Vergessenheit geraten lassen.

 

Es sind Jahrzehnte vergangen, verfeindete imperialistische Mächte, die gestern noch gegeneinander brutalste Kriege gegeneinander führten oder Glaubensdifferenzen zu nutzen verstanden, um die kapitalistische und imperialistische Akkumulation des Kapitals auf ständig „höherer“ Stufe wirken zu lassen – sie alle scheuten keine Mühe, diese imperialistische Politik immer wieder zu „erneuern“.

 

Dabei dürfte doch klar sein, es ist wie in einem Märchen: Der Wolf kann noch so viel Kreide fressen und Lügen verbreiten, der Wolf bleibt ein Wolf bzw. aus dem Imperialismus wird kein Schlaraffenland der Menschheit – im Gegenteil.

 

Auch wenn die Bourgeoisie, der Kapitalismus / Imperialismus seine Totengräber selbst produziert, „Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.“[26]

 

Damit ist im Umkehrschluss aber auch die Aufgabe verbunden, dass die willigsten und bewußtesten Vertreter des Proletariats endlich gefordert sind, das Vertragswerk der „Internationale des proletarischen Friedens und der Demokratie des Proletariats“ neu entstehen zu lassen.

 

Mit der Konzentration auf die zentralen Aufgaben des Klassenkampfes, geleitet von den Erfahrungen und gesellschaftswissenschaftlich Analysen der würdigsten Vertreter der Klasse des Proletariats, ausgerüstet mit den revolutionären Theorien und opferreichen Erfahrungen, auf der Basis der Überzeugungskraft unseres Manifestes der Kommunistischen Partei von 1848, den Erfahrungen der Internationalen Arbeiterassoziation und Internationalen gilt es nun die Aufgaben und den Weg der sozialen Revolution und des proletarischen Friedens für das 21. Jahrhunderts neu zu bestimmen und festzulegen. Die Übereinstimmung in der sozialen Zielstellung kann und wird uns gemeinsam mit der Konzentration auf das Wesen dieses Klassenkampfes die Kraft geben, dem „Gespenst“ von 1848[27] den Rahmen und die Gestalt zu geben, die im Alltag eines jeden Menschen die Überzeugung reifen lässt: Menschen seid wachsam, aber nehmt das „Zepter“ des Handelns endlich in die eigenen Hände!

 

5.     Schluss oder Fazit

 

Ausgangspunkt all dieser Darlegungen war die Argumentation[28] von der Genossin M. Voigt aus dem Vogtland, wo sie sich mit der Aktualität der leninschen Imperialismustheorie beschäftigt.

Ich überschrieb meine Überlegungen mit den Worten: „Kritik zum Umgang mit unserer revolutionären Theorie – der Gesellschaftswissenschaft des Proletariats“.

Auch wenn ich mich ggf. wiederhole: Der Kampf gegen den Opportunismus, um die Festigung des theoretischen und praktischen Reichtums der Erfahrungen des Marxismus-Leninismus oder das entstehen auch neuester Erkenntnistheorien – all das kann und darf nicht als erste Voraussetzung oder Vorbedingung für die Umsetzung  der Aufgaben der sozialen Revolution in den Raum gestellt werden.

Die „Rote Armee“ war regelrecht gezwungen im Kampf gegen Faschismus und Krieg auch aus Rückschlägen Lehren zu ziehen und die Offensive zu suchen. Die wirtschaftliche Kraft und das Bewusstsein, eine schier unmögliche Aufgabe erfolgreich meistern zu müssen, dass war es, worauf auch unser heutiger Optimismus aufbauen muss. Deshalb sind die Lehren der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution 1000mal wertvoller und zu würdigen, als jene Gefühlsduselei, zu der sich der eine oder andere aus Anlass 20. Jahrestages des „Mauerfalls“ von Berlin hinreisen lies.

Schluss

  1. Keiner wird die Kraft aufbringen können, diejenigen zu suchen, die sich der Aufgabenstellung für das Wohl künftiger Generationen stellen. Wohl aber sollten sich Gleichgesinnte finden, die den Anfang machen, dass sich Mitstreiter  zu Wort melden und ihren theoretischen und praktischen Beitrag im o.g. Sinne leisten können.
  2. Das Manifest der Kommunistischen Partei (1848) ebenso wie der große Reichtum der Gesellschaftswissenschaften, die Erfahrungen des I. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale[29] genauso wie die zahlreichen Lehren seid jenem 6.3.1919 (V. Gründungs- und Beratungstag des I. Weltkongresses), die im Laufe der letzten 90 Jahre gesammelt wurden – die Summe dieser Erfahrungen sollte ausreichen um die Kräfte zu bündeln, die neuen Aufgaben zu formulieren und Zeichen im Klassenkampf des 21. Jahrhunderts zu setzen.
  3. Es bleibt dabei: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch![30] Es gilt nicht schlechthin den Kommunismus zu verteidigen, umgekehrt: „Die Kommunisten unterscheiden sich von den übrigen proletarischen Parteien nur dadurch, daß sie einerseits in den verschiedenen nationalen Kämpfen der Proletarier die gemeinsamen, von der Nationalität unabhängigen Interessen des gesamten Proletariats hervorheben und zur Geltung bringen, andrerseits dadurch, daß sie in den verschiedenen Entwicklungsstufen, welche der Kampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie durchläuft, stets das Interesse der Gesamtbewegung vertreten. Die Kommunisten sind also praktisch der entschiedenste, immer weiter treibende Teil … der proletarischen Bewegung …[31]
  4. Mögen Gleichgesinnte übe die o.g. Worte urteilen und meckern – ich werde daran nicht mehr viel ändern können. Sollten sich Gleichgesinnte aber zusammenfinden, die die nächsten notwendigen Aktivitäten organisieren und dazu beraten wollen, so will ich einer der ersten sein, die sich dort einfinden und diesen Weg begleiten!

 

 

 

Die Zukunft ist unser!

 

 

 

L. Häupl

01307 Dresden

Florian-Geyer-Strasse 40

 

L.Haeupl@t-online.de

 

 

 

Geschrieben 11. November 2009



[1] Marx/Engels; Ausgewählte Werke; Bd. I; S. 415;  Dietz Verlag Berlin 1975; Manifest der Kommunistischen Partei

[2] Ebenda: S. 415

[3] Ebenda;  Karl Marx Thesen über Feuerbach; S.200

[4] Lenin, Bd 22; Dietzverlag Berlin 1977; S. 291; Der Imperialismus das höchste Stadium des Kapitalismus

[5] Marx/Engels; Ausgewählte Werke; Bd. V; S. 507;  Dietz Verlag Berlin 1975; Friedrich Engels; Das Begräbnis von Karl Marx

[6] Ebenda; Bd.V; S. 511; zu Wilhelm Liebknecht notiert Engels

[7] Ebenda: S. 302

[8] Ebenda: S. 291

[10] Richtlinien der KomIntern; Der Weg zum Siege unter: http://www.sinistra.net/komintern/wk1/komint105d.html#u13

[11] VII. Kongreß der Kommunistischen Internationale; Dietz Verlag Berlin 1975; G. Dimitroff: Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale für die Einheit der Arbeiterklasse gegen den Faschismus; Bd. S. 93

[12] Siehe dazu unter anderem auch meine Ausführungen vom 26.10.2009 zum Thema: „Sind deutsche Kommunisten noch glaubwürdig?“

[13] Wladimir Iljitsch Lenin: Werke. Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED.
Band 22, 3. Auflage, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1960, Berlin/DDR. S. 189-309.; Abschnitt V.:

[14] Marx/Engels, Ausgewählte Werke, Bd. III; Dietz Verlag Berlin 1975; Lohn, Preis und Profit; S. 102

[15] Ebenda: Bd III; S. 192

[16] In Meyers kleines Lexikon in drei Bänden; VEB Bibliografisches Institut, Leipzig; 1968; Bd. III, steht auf S. 125/126 geschrieben: „ Proletarii (lat.) PL.: im alten Rom die nahezu besitzlosen Bürger, die nach der sog. Servian.Verfassung (6. Jh. V.u.Z) die unterste Besitzgrenze nicht erreichten. Die P. zahlten keine Steuern, sondern dienten dem Staat nur mit ihrer Nachkommenschaft (lat. Proles); in der späteren Republik waren es die von Grund und Boden vertriebenen Kleinbauern (Besitzlose, Tagelöhner), die vom Staat unterhalten wurden, freiwillig in Klientelbeziehungen traten und 107 v. u. Z. durch die Heeresreform des Marius zum ständigen Kriegsdienst herangezogen wurden.“

[17]  Internetpräsenz Dieter Elken; http://www.marxismus-online.eu/leninkonferenz/refelken2003.html zum Thema : „Internationalismus und die Notwendigkeit der Internationale bei Marx und Lenin“

[18] Lenin Werke, Band 21, Seite 342-346; Dietz Verlag Berlin, 1972; „Über die vereinigten Staaten von Europa“

 

[19] Wladimir Iljitsch Lenin, Werke, Bd.22, Berlin/DDR; Dietz Verlag Berlin 1977, S.302  „Der Imperialismsu als höchstes Stadium …“

[22] Alexander Tschakowski; Der Sieg; Bd. III; Verlag Volk und Welt Berlin; 2. Auflage 1984; Berlin 1983; S. 382

[23] Lenin, Werke, Bd.23, Dietz Verlag 1975, S.105; „Der Imperialismus und die Spaltung des Sozialismus“

[24] Ebenda; S105

[25] Ebenda; S. 104

[26] Marx / Engels, Ausgewählte Werke, Dietz Verlag Berlin 1975, Bd. I; S. 429; Manifest der Kommunistischen Partei

[27] Gemeint ist die Einleitung zum Manifest: „Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.“

[28] Der Leser mag mir den Umfang meiner Darlegungen verzeihen, in diesem Fall und für meine Begriffe, war eben mal etwas mehr besser!

[30] Marx / Engels, Ausgewählte Werke, Dietz Verlag Berlin 1975, Bd. I; S. 451; Manifest der Kommunistischen Partei

 

[31] Ebenda; S. 430

 
 
 

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Hallo Lothar,

kurz zur Info an Dich und die anderen GenossInnen. Auf Facebook treibt zur Zeit ein Querfrontfake-Account mit dem Namen Reiner Bednarski Unwesen.

...
21.08 | 21:09

Moin, Moin Lothar,

ich möchte gern Mitglied im Land Schleswig-Holstein werden. Wer ist mein Ansprechpartner in diesem Land und wie kontaktiere ich die Gruppe?

...
24.04 | 16:18

Häupl, Lothar
L.Haeupl@t-online.de

...
10.03 | 20:53

Deutsche Kameraden! Danke fuer ihre Hilfe! http://gazeta-sp.ru/sekretar-kompartii-germanii-lothar-haeupl-privez-gumpomosch-na-donbass.html

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